Sie sind nicht mehr nur zum Telefonieren da, die Mobiltelefone. Sondern mehr und mehr stieg der Bedarf, diese Technik auch für andere Dinge anwenden zu können. Wie aber verschachtelt man Technik? Eine der Lösungen ist immer noch das Slider Handy. Es besteht letzten Endes aus zwei Bauteilen, die übereinander angebracht sind und wie Schlitten ausgefahren werden können. “Slider Handy” – dieser Begriff kann schlicht und ergreifend mit “Schieberhandy” übersetzt werden. (Schiebehandy, Schieberhandy oder Slider Handy hätten rein vom sprachlichen einen völlig gleichwertigen Ausdruck – doch seitdem sich der Englisch klingende, jedoch nicht wirklich englische Begriff “Handy” im deutschen Sprachraum eingebürgert hat, ergibt es sich – wie bei “Slider Handy” – dass das Wort “Handy” um ein nun tatsächlich englisches Wort ergänzt wird.)
Warum nun also kamen Designer auf den Gedanken, ein solches Slider Handy einzurichten? Funktionstasten liegen zwei-etagig und werden nur bei Bedarf ausgefahren. Während man nun die Tastatur, die komplizierter angelegt ist, schont, weil sie in ihren Ruhezustand eingefahren wurde – bleibt dasjenige Bauteil stets aktiv, welche das Display in sich trägt. Die Folge: Das größere Display bei einem Slider Handy kann größer geschriebene SMS anzeigen – ganz gleich, ob sie gesendet oder empfangen werden.
Und (das könnte Sie als Schnappschussfotograf interessieren) die Fläche, die bei einem Slider Handy zur Verfügung steht, Fotos anzusehen, ist größer. Doch diese Fläche findet bei einer Sonderform der Handysorte “Slider Handy”, nämlich dem Smart Phone, noch viel interessantere Anwendungen. Hier sind die einzelnen Teile, die ein Slider Handy ausmachen, nämlich wie ein Keyboard und ein Laptop-Bildschirm organisiert – natürlich im Miniaturformat (denn telefonieren kann man in eingeschobenem Zustand auch noch damit). Der große Bildschirm bei dieser Art von Slider Handy funktioniert wie ein vollständiger Computer – noch genauer: wie ein Internetbildschirm, der in der Lage ist, Dateien unterschiedlichster Formate in lesbarem Format anzuzeigen – sowie auch E-Mails zu bearbeiten.